Professur für Digitalisierung und Politisches Verhalten

Prof. Dr. Alexander Wuttke

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How to Make the Case for Democracy

Neues DFG-gefördertes Projekt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung des neuen Forschungsprojekts "How to Make the Case for Democracy" bewilligt. Es ist angesiedelt an der Lehreinheit Digitalisierung und Politisches Verhalten, Prof. Dr. Wuttke. Das Projekt läuft über drei Jahre und finanziert zwei wissenschaftliche Stellen, um innovative und empirisch fundierte Strategien zur Stärkung der demokratischen Unterstützung in etablierten Demokratien zu erforschen.

Eine subtile Bedrohung der Demokratie adressieren

In vielen Ländern erfolgt demokratischer Rückschritt nicht mehr durch offene autoritäre Umstürze, sondern durch demokratische Wahlen und die Entscheidungen normaler Bürgerinnen und Bürger. Daher ist es essentiell zu verstehen wie Menschen über Demokratie denken und wie sich die Demokratieunterstützung in der Bevölkerung stärken lässt.

Ein multidimensionaler Ansatz zur Demokratieunterstützung

Das Projekt basiert auf der Annahme, dass demokratische Unterstützung kein binäres Merkmal ist, sondern ein vielschichtiges Konstrukt. Bürgerinnen und Bürger können einige demokratische Prinzipien stark befürworten, während sie anderen gegenüber Vorbehalte haben. Solche Brüche in den demokratischen Einstellungen erfordern differenzierte kommunikative Straßen, um für die Demokratie zu werben.

Evidenzbasierte demokratische Überzeugung

Das Projekt nutzt aktuelle Erkenntnisse aus der Psychologie und politischen Kommunikationsforschung, um theoriebasierte Interventionen zu entwickeln und zu testen. Die Wirksamkeit dieser Interventionen wird in drei komplementären experimentellen Ansätzen untersucht:

  • Umfassende Umfrageexperimente
  • Introspektive Einzelgespräche via Zoom
  • Gruppendiskussionen in Präsenz, die politische Alltagsgespräche nachbilden

Ziel ist es, belastbare und praxisrelevante Erkenntnisse darüber zu liefern, wie Kommunikation demokratische Einstellungen stärken und antidemokratische Narrative kontern kann.

Gesellschaftliche Relevanz

Unsere Ergebnisse sollen PolitikerInnen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Bildungsakteurinnen und JournalistInnen dabei unterstützen, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, die die demokratische Resilienz fördern. Durch empirische Tests dessen, was tatsächlich wirkt, leistet dieses Projekt einen Beitrag zur Verteidigung der Demokratie von innen heraus.

Alexander Wuttke supervises BA and MA theses by students enrolled at LMU Munich in BA or MA programs offered by the Geschwister Scholl Institute of Political Science.

I supervise empirical theses that use quantitative or qualitative data. Students interested in writing their thesis with me should contact Alexander Wuttke via email with one or more short drafts of a research idea. These drafts can be written in bullet point form and may address the research question, theoretical argument, expected contribution, and data. The contribution can - and in many cases should - be small; it may also consist of a replication or extension of an existing study.

Based on this draft, we will schedule an office hour meeting to discuss your idea and develop it further in an iterative process.

Leitung und Sekretariat

Prof. Dr. Alexander Wuttke

Lehrstuhl für Digitalisierung und Politisches Verhalten

Professor

Raum: H 002

Bettina Vogl, M.A.

Lehrstuhl für Digitalisierung und Politisches Verhalten

Sekretariat

Raum: 166

Team

Name Titel E-Mail Telefon Raum Funktion
Mendoza, Philipp M.Sc. philipp.mendoza@gsi.lmu.de +49 89 2180-9109 U166 Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Stephan, Jake M.A. jake.stephan@gsi.lmu.de +49 89 2180-9109 U166 Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Sommer, Josefina M.Sc. josefina.sommer@gsi.lmu.de   G 101 Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Vogl, Bettina M.A. sekretariat.wuttke@gsi.uni-muenchen.de +49 89 2180-9030 166 Sekretariat
Wuttke, Alexander Prof. Dr. a.wuttke@lmu.de +49 89 2180-9066 H 002 Professor