Kurzbiografie
Sandra Bandemer ist Doktorandin und Dozentin am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München. Sie schloss 2019 ihr Bachelorstudium in Geschichte (Hauptfach) und Politikwissenschaft an der LMU München ab und erwarb 2022 einen Masterabschluss in Friedensforschung und Internationalen Beziehungen an der Universität Tübingen. Beide Male gehörte sie zu den Besten ihres Jahrgangs. Während ihres Studiums erhielt sie ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sandra ist Mitglied der Gesellschaft für Politikwissenschaft (DVPW) und Ko-Leiterin der Münchner Sektion des Grassroots-Thinktanks für Außen- und Europapolitik Polis180. Seit 2025 ist sie zudem als Mittelbau-Vertreterin tätig.
Forschungsinteressen
Normenkontestation: In diesem Forschungsschwerpunkt interessiert sich Sandra insbesondere dafür, wie Normenkontestation in gewaltsamen Konflikten normative Grenzen verschiebt. In ihrer Dissertation nähert sie sich dieser Frage, indem sie Normenkontestation als Wechselspiel zwischen Konfliktparteien und einem vermittelnden Publikum versteht.
Europäische Außen- und Sicherheitspolitik: Ein zweiter Forschungsschwerpunkt liegt auf der Außen- und Sicherheitspolitik der EU in ihrer „Nachbarschaft“ (insbesondere Osteuropa und Israel-Palästina) und darüber hinaus, mit besonderem Augenmerk auf EU-Erweiterungsprozesse, Mediation und Konfliktmanagement.
Nukleare Sicherheit: Ein weiterer Forschungsbereich befasst sich mit Normen der nuklearen Sicherheit, insbesondere dem nuklearen Taboo.