Regimekomplexität

Globales Regieren findet heute in einem dichten Geflecht überlappender internationaler Institutionen statt. Seit dem Ende des Kalten Krieges wurden in vielen Politikfeldern neue internationale Institutionen gegründet, die mit den Funktionen bestehender Institutionen konkurrieren. Die Folge ist zunehmende Regimekomplexität. In diesem Projekt wird untersucht, wie Staaten und internationale Institutionen mit dieser Komplexität umgehen: Wann kooperieren neu geschaffene Institutionen mit etablierten Konkurrenten, wann treten sie in direkten Wettbewerb mit ihnen? Unsere Forschung zeigen wir wie Politikfeldeigenschaften, institutionelle Merkmale aber auch externe Shocks und Krisen entscheidend dafür sind, wie sich institutionelle Kooperation innerhalb dieser Komplexe entwickelt.

Publikationen

  • Bandemer, S., Daßler, B., Rittberger, B., Weiss, M., & Will, K. (2026). Rule-takers or rule-makers? How regional hubs design digital governance frameworks. Globalizations, 1-23.
  • Daßler, B., Gerber-Helm, A., & Heinzel, M. (2026). Partners and rivals? The AIIB’s cooperation with preexisting multilateral development banks. Review of International Political Economy, 33(2), 731-759.
  • Daßler, B., Bandemer, S., Rittberger, B., & Weiß, M. (2025). Navigating regime complexes in turbulent times—the EU’s interaction with other international organizations in crises. Politische Vierteljahresschrift, 66(3), 599-621.
  • Daßler, B. (2023). The institutional topology of international regime complexes: Mapping inter-institutional structures in global governance. Oxford University Press.
  • Daßler, B. (2022). Good (s) for everyone? Policy area competition and institutional topologies in the regime complexes of tax avoidance and intellectual property. Journal of International Relations and Development, 25(4), 993-1019.